• Decrease font size
  • Default font size
  • Increase font size
  • default color
  • color1 color
  • color2 color
  • color3 color

Wer ist online

Wir haben 104 Gäste online

Mühlenkreis aktuell
FWG: Mehrzweckhalle historische Chance für Minden PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 25. August 2016 um 09:38 Uhr

Minden-Lübbecke (FWG). Als historische Chance für Minden und den Kreis insgesamt sieht die Freie Wählergemeinschaft (FWG) im Mühlenkreis die Errichtung einer neuen Veranstaltungs- und Kongresshalle in der Kreisstadt.

„Sollte diese Chance nicht wahrgenommen werden, dann ist Minden für die nächsten zwei bis drei Jahrzehnte von einer solchen Möglichkeit abgehängt“, befürchtet der Sprecher der FWG-Kreistagsfraktion, Kurt Riechmann. Deutlich macht der Kreispolitiker dabei auch, dass es in Deutschland so gut wie keine Veranstaltungshalle gäbe, die nicht defizitär geführt werde.

Für mehr als unglücklich hält die FWG die laufende Diskussion hinsichtlich der Finanzierungsfrage. Zum einen sei nicht deutlich genug darauf hingewiesen worden, dass jenes für die Kongresshalle bei einer Gesamtinvestition von 22,5 Millionen Euro errechnete Defizit von jährlich gut 1,2 Millionen Euro die „worse case“-Situation – den ungünstigsten anzunehmenden Fall – darstelle. „Nämlich, dass es keine externen Zuschüsse oder Sponsorbeiträge gibt“, schildert der Kreistagsabgeordnete der FWG, Karl-Ludwig Sierig.

Diese Situation sei jedoch schon vor dem Hintergrund nicht gegeben, da der Kreis Minden-Lübbecke signalisiert habe, die für die Ertüchtigung der Mindener Kampahalle notwendigen Finanzmittel in Höhe von etwa 4,5 Millionen Euro in die neue Mehrzweckhalle umzuleiten. „Die Kampahalle würde beim Neubau dieser neuen Halle nur noch als reine Sporthalle weitergeführt“, erläutert Sierig. Außerdem gäbe es eindeutige Hinweise von Unternehmen aus dem Mühlenkreis, in eine solche Kongresshalle im Rahmen von Sponsoring zu investieren.

Als „völlig abwegig“ bezeichnet Kurt Riechmann den Glaube vieler Menschen im Mühlenkreis, der Hallenneubau in Minden würde zu einer Erhöhung der Kreisumlage und damit zu einer zusätzlichen Belastung der Städte und Gemeinden in Minden-Lübbecke führen. „Die 4,5 Millionen Euro Investitionssumme sind bereits berücksichtigt, ohne dass es zu einer Erhöhung der Kreisumlage kommt. Gleich, ob dieses Geld in die Kampahalle oder die neue Veranstaltungshalle fließt.“

Riechmann verweist auch darauf, dass die Nutzungszahlen für die Halle, die in Minden in Bahnhofsnähe auf dem Rechten Weserufer errichtet werden soll, sehr konservativ gerechnet seien. „Hier ist eine Steigerung durchaus machbar.“ Jetzt sei aber vor allem die Stadt Minden gefragt, das Projekt voranzutreiben.

 

 
FWG fordert zügigen Ausbau des Breitbandes PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 25. August 2016 um 09:35 Uhr

Minden-Lübbecke (FWG). Auf einen zügigen Ausbau des Breitbands im Kreis Minden-Lübbecke drängt die Freie Wählergemeinschaft (FWG) Mühlenkreis.

Es sei erfreulich, dass sich alle elf Kommunen entschieden hätten, den Ausbau mit anzugehen, betont der Fraktionssprecher der FWG im Kreistag, Kurt Riechmann. Dabei lobt er besonders die Stadt Minden, die das Projekt unterstütze, obwohl der Ausbau des schnellen Internets dort schon sehr weit fortgeschritten sei.

Jetzt gelte es, umgehend die Förderanträge zu stellen und das Ausbauprojekt im Mühlenkreis zügig anzugehen. „Denn es wird in Gesprächen besonders mit der Wirtschaft immer wieder deutlich, dass eine schnelle Internetbindung ein wichtiger Ansiedlungsfaktor ist. Das gilt aber auch für Häuslebauer“, schildert Riechmann. Von besonderer Bedeutung sei dieses vor allem im ländlichen Raum.

Die FWG zeigt sich überzeugt, dass der Breitbandausbau den Kommunen die Chance biete, über Eigenbetriebe in das Thema einzusteigen. Außerdem solle abgeklärt werden, ob es eventuell auch interkommunale Lösungen geben könnte.

Auch wenn der Wirtschaftsstandort Minden-Lübbecke durch dieses Projekt positiv beeinflusst werde, so könne eine Datenübertragungsgeschwindigkeit von den geplanten maximal 30 Megabit nicht das Ende der Ausbaustufe sein, erklärt Kurt Riechmann. „Viele Unternehmen sind auf höhere Geschwindigkeiten angewiesen, um ihre Informationen zu übertragen.“ Angesprochen werden müsse auch, dass bestehende Anschlüsse mit deutlich niedrigeren Übertragungsraten bei dem Ausbauprojekt zum jetzigen Planungsstand ausgeschlossen würden.

 

 
FWG setzt bei B65neu auf Widerstand PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 25. August 2016 um 09:30 Uhr

Minden-Lübbecke (FWG). Die Freie Wählergemeinschaft (FWG) im Mühlenkreis setzt auf die Bereitschaft der Bevölkerung, sich den Plänen für den Weiterbau der Bundesstraße 65 neu zu widersetzen.

Das im Bundesverkehrswegeplan festgeschriebene und von Kreis-CDU und SPD befürwortete Projekt bedeute die Versiegelung von Flächen und das Verschwenden von Geld, erklärt der Sprecher der FWG-Kreistagsfraktion, Kurt Riechmann. „Auf der anderen Seite sind wir nicht in der Lage, wichtige Straßen zu sanieren und zu unterhalten.“

Mit Blick auf die Neubauplanungen der B65n-Teilstücke zwischen dem Johannes Wesling Klinikum in Minden und dem Mindener Stadtteil Dützen sowie zwischen Eickhorst und Preußisch Oldendorf erläutert FWG-Kreistagsmitglied Karl-Ludwig Sierig, dass diese keine eineinhalb Kilometer entfernt von der alten B65-Trasse verliefen. Dabei sei festzustellen, dass der Verkehr auf der Bundestraße 65 rückläufig sei. „Die Neutrassierung ist daher ein Fehlprojekt.“ Zudem könne der Schwerlastverkehr, der beispielsweise aus Richtung Preußisch Oldendorf komme, über die L770 geführt werden, ergänzt Kurt Riechmann. „Viele Probleme würden damit aufgelöst.“

Dabei kritisiert die FWG auch, dass die stark belastete Bundestraße 239 zwischen Herford und Diepholz gar nicht im aktuellen Verkehrswegeplan berücksichtigt sei. Hier aber bedürfe es der Priorität. Bei der B65neu hingegen stünde der Aufwand in keinem Verhältnis zum Nutzen. Kurt Riechmann: „Wir setzen daher auf die Bevölkerung, diese Neubauplanungen gemeinsam mit uns bei öffentlichen, punktuellen Aktionen infrage zu stellen und auf das Missverhältnis zu verweisen.“

 

 

 
Kommunales Rechenzentrum KRZ PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 25. Mai 2016 um 08:40 Uhr

Leistungen des KRZ nicht verhandelbar

Minden-Lübbecke/Lemgo (FWG). Leistungen des Kommunalen Rechenzentrums Minden-Ravensberg (KRZ) sind für seine Kunden nicht verhandelbar.

Das hat der Sonderbeauftragte für E-Services und Innovationen beim KRZ, Jürgen Gökemeier, bei einem Informationsbesuch der FWG Mühlenkreis/Piraten unter der Leitung des FWG-Vorsitzenden Kurt Riechmann am Unternehmenssitz in Lemgo deutlich gemacht. Eine entsprechende Nachfrage hinsichtlich der Möglichkeit von Preisverhandlungen hatte es zuvor von den Gästen aus dem Kreis Minden-Lübbecke gegeben.

Die Entgelte für Leistungen des KRZ würden den Eigentümern des kommunalen Zweckverbandes vorgelegt und durch diese freigegeben, so Gökemeier. Damit hätten die Eigentümer die Preise auch mitbestimmt, so dass die Entgelte anschließend nicht mehr verhandelbar seien.

Das KRZ ist eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts in der Form eines kommunalen Zweckverbandes. Die Träger des Zweckverbandes sind die Kreise Minden-Lübbecke, Herford und Lippe sowie 34 Städte und Gemeinden mit insgesamt rund 900.000 Einwohnern aus diesen Kreisgebieten. Darunter auch die beiden Kreisstädte Minden und Lübbecke. Die Organe des Zweckverbandes sind die Verbandsversammlung, der Verwaltungsrat und der Verbandsvorsteher. Aktuell ist das Petershagens Bürgermeister Dieter Blume.

Jürgen Gökemeier informierte die FWG Mühlenkreis/Piraten darüber, dass das Kommunale Rechenzentrum als Informatik-Dienstleister für Kommunen vor 45 Jahren gegründet wurde und seit 1977 als kommunaler Zweckverband geführt werde. Die Entwicklung, Einführung und Wartung klassischer Kommunalanwendungen sowie ein professioneller Rechenzentrumsbetrieb bildeten die Schwerpunkte. Wegen der sich immer rasanter verändernden IT-Landschaft und der zunehmenden Kundenorientierung des KRZ stehe inzwischen aber verstärkt die Erbringung von Dienstleistungen im Vordergrund.

Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, hält das Rechenzentrum mit seinen rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für seine Kunden ein Angebot an Software-Applikationen, Netz- und PC-Hardware und Dienstleistungen bereit. Diese reichten von der Beratung, über Schulungen bis zur Wartung und Unterstützung.

Direkt oder indirekt würden mehr als elf Millionen Einwohner in Aufgabenbereichen wie Finanzwesen, Schule und Bildung oder Bau und Vermessung in Nordrhein-Westfalen mit Services des KRZ betreut. Im vergangenen Geschäftsjahr machte der Zweckverband einen Umsatz von rund 37 Millionen Euro.

Der Sonderbeauftragte des Kommunalen Rechenzentrums (KRZ), Jürgen Gökemeier (l.), informierte am Unternehmenssitz in Lemgo die Mitglieder der FWG Mühlenkreis/Piraten über den Aufgabenbereich des kommunalen Informatik-Dienstleisters. Foto: KRZ

 

 
Vorstandswahlen PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 30. April 2016 um 12:13 Uhr

Vorstand FWG Mühlenkreis gewählt

Bei der Jahreshauptversammlung im Dezember 2015 wurde der Vorstand der Freien Wählergemeinschaft Mühlenkreis e. V. einstimmig bestätigt.

Jürgen Lückermann stand zur Wiederwahl nicht zur Verfügung, so dass Doris Bölk als 2. Vorsitzende neu in den Vorstand gewählt wurde.

 

Von links: Günter Meier, Karl-Ludwig Sierig, Doris Bölk, Ute Niestrat, Jürgen Lückermann, Kurt Riechmann

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 Weiter > Ende >>

Seite 2 von 6

Nachrichten abonnieren

feed-image FWG-Nachrichten