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FWG setzt bei B65neu auf Widerstand PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 25. August 2016 um 09:30 Uhr

Minden-Lübbecke (FWG). Die Freie Wählergemeinschaft (FWG) im Mühlenkreis setzt auf die Bereitschaft der Bevölkerung, sich den Plänen für den Weiterbau der Bundesstraße 65 neu zu widersetzen.

Das im Bundesverkehrswegeplan festgeschriebene und von Kreis-CDU und SPD befürwortete Projekt bedeute die Versiegelung von Flächen und das Verschwenden von Geld, erklärt der Sprecher der FWG-Kreistagsfraktion, Kurt Riechmann. „Auf der anderen Seite sind wir nicht in der Lage, wichtige Straßen zu sanieren und zu unterhalten.“

Mit Blick auf die Neubauplanungen der B65n-Teilstücke zwischen dem Johannes Wesling Klinikum in Minden und dem Mindener Stadtteil Dützen sowie zwischen Eickhorst und Preußisch Oldendorf erläutert FWG-Kreistagsmitglied Karl-Ludwig Sierig, dass diese keine eineinhalb Kilometer entfernt von der alten B65-Trasse verliefen. Dabei sei festzustellen, dass der Verkehr auf der Bundestraße 65 rückläufig sei. „Die Neutrassierung ist daher ein Fehlprojekt.“ Zudem könne der Schwerlastverkehr, der beispielsweise aus Richtung Preußisch Oldendorf komme, über die L770 geführt werden, ergänzt Kurt Riechmann. „Viele Probleme würden damit aufgelöst.“

Dabei kritisiert die FWG auch, dass die stark belastete Bundestraße 239 zwischen Herford und Diepholz gar nicht im aktuellen Verkehrswegeplan berücksichtigt sei. Hier aber bedürfe es der Priorität. Bei der B65neu hingegen stünde der Aufwand in keinem Verhältnis zum Nutzen. Kurt Riechmann: „Wir setzen daher auf die Bevölkerung, diese Neubauplanungen gemeinsam mit uns bei öffentlichen, punktuellen Aktionen infrage zu stellen und auf das Missverhältnis zu verweisen.“